Die Rhododendren von St. Heribert

Rhododendren, die auch Alpenrosen genannt werden und die zweifellos zu den wichtigsten und anspruchsvollsten Blütensträuchern zählen, gehörten bis vor kurzen definitiv nicht zu meinen Lieblingssträuchern.

 

Als wir vor 7 Jahren unser Haus gekauft haben und angefangen haben unseren verwunschenen Garten aus den 70er Jahren neu zu gestalten, haben wir nicht darüber nachgedacht Rhododendren zu pflanzen.

 

Bei meinen momentan fast täglichen, morgendlichen Stopps an unserer Kleinkirche und meinem Spaziergang über den Waldfriedhof wurde mir in den letzten Tagen bewusst, wie wunderschön, ausdrucksstark und langlebig diese Sträucher allerdings sind.

 

Rund um die Kirche und auf dem Friedhof wachsen die Rhododendren teilweise mehrere Meter hoch und ihre Blüten strahlen in leuchtenden Farben von zartrosa bis hin zu einen modernen knalligen Pink.

 

Ich bin zwar keine Fachfrau, aber ich gehe davon aus, dass sie annähernd so alt sind wie unsere Kleinkirche. Seit vielen Jahrzehnten wachsen sie unverwüstlich und wir können uns an ihnen erfreuen.

 

Ich konnte die Hummeln und Bienen beobachten, die in großer Anzahl um die Blüten herum summten und Nektar sammelten und im Schein der aufgehenden Sonne gab mir die Atmosphäre, rund um die Kirche, Kraft für den neuen Tag.

 

 

Jahr für Jahr erfreue ich mich am Anblick der Alpenrosen in St. Heribert und ich hoffe, dass das noch lange so bleibt.

 

– Tanja Zimmermann

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